türschloss.biz

Zylinderschlösser – Kleiner Aufwand, große Wirkung

Ein Zylinderschloss ist eine Sicherungsvorrichtung, die sich heutzutage in vielen Türen findet. Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist der Kern so eines Schloss ein Zylinder, der sich bewegen lässt und so etwas auf- und zuschließen kann.

Aufbau der Schlösser

Ein Zylinderschloss, das auch als Einsteckschloss bezeichnet wird, weil es in einem Stück in eine Tür „eingesteckt“ und direkt benutzt werden kann, hat in seinem Kern den sogenannten Schließzylinder. Dieser besteht aus mehreren Metall-Stiften, die sich hoch und runter bewegen lassen. Jeder Stift verläuft dabei in einer eigenen Rille und kann bei der Herstellung eines Zylinderschlosses auf eine bestimmte Höhe eingestellt werden. Nur wenn sich alle Metall-Stifte in der für sie eingestellten richtigen Höhe befinden, lässt sich der Schließzylinder drehen und das Schloss öffnen oder abschließen.

Am unteren Rand hat der Zylinder dabei eine fest montierte Verlängerung, welche beim Drehen des Zylinders den Stopper in das Türschloss drückt und die Tür verriegelt. Um ein Zylinderschloss benutzen zu können, werden immer Schlüssel benötigt, deren Zacken so geschliffen sind, dass sie beim Einführen in den Zylinder alle Metall-Stifte in die richtige Position schieben. Zusätzlich haben Schlüssel aber auch verschiedene Rillen, die nur in ein Schlüsselloch bei nur einem Zylinderschloss passen.

Formen und Sicherheit

Das Zylinderschloss gibt es in verschiedenen Ausführungen, welche auch unterschiedlich sicher sind. Im Baumarkt bekommt man beispielsweise einfache Türschlösser, die nur vier oder fünf Metall-Stifte besitzen. Solche Schlösser sind nicht unbedingt zum Absichern eines Hauses geeignet, da sich die Stifte relativ einfach und ohne viel Übung in ihre richtige Position verschieben lassen, sodass man das Schloss auch ohne Schlüssel knacken kann.

Aber je mehr Stifte es gibt, desto sicherer sind die Schlösser auch. Mittlerweile gibt es sogar bereits Ableger vom Zylinderschloss, die in ihrem Inneren einen kleinen Funkempfänger haben. Dieser dient dazu, den dazugehörigen Schlüssel, der einen entsprechenden Mini-Sender besitzt, zu identifizieren und überhaupt das Umdrehen des Schlüssels zu ermöglichen. Besonders in Hotels kommen diese Arten von Schlössern zum Einsatz, weil es dort einheitliche Schlüssel gibt, die sich eben nur durch ihre Sender voneinander unterscheiden und dadurch wesentlich günstiger sind.

Richtige Sicherheitsschlösser setzten heutzutage aber nicht einmal mehr auf das mechanische Drehen des Schlüssels. Solche Zylinderschlösser, die 20 und mehr Stifte im Schließzylinder haben können, tasten einen Schlüssel, welche magnetisch codiert sind, bereits beim Einführen in das Schloss elektronisch ab und regulieren dann die Stifte automatisch, sodass die Tür sich öffnet. Die Codierung der Schlüssel zu knacken ist sehr schwer und sehr zeitaufwendig, weshalb solch ein modernes Zylinderschloss beispielsweise für Safes oder Villen verwendet werden.